neues Hilfeleistungslöschfahrzeug für die FF Bannewitz


Bei der Erstellung des Brandschutzbedarfsplanes für die Gemeinde Bannewitz wurde von der zuständigen Behörde des
Landratsamtes für die Ortsfeuerwehr Goppeln ein Löschgruppenfahrzeug gefordert. Für dessen Unterbringung war
zwangsläufig ein Neubau des Gerätehauses verbunden. Dies erfolgte in den letzten beiden Jahren unweit des alten
Standortes. Die personelle Sollstärke für ein Löschgruppenfahrzeug konnte die Ortsfeuerwehr Goppeln allein nicht
gewährleisten. Auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung wurden die Ortsfeuerwehren Goppeln und Hänichen zu einer
Ortsfeuerwehr vereinigt. In Bezug des Fahrzeuges gab es intensive und lange Diskussionen. Als Ergebnis wurde beschlossen,
das LF 8/6 der Ortsfeuerwehr Bannewitz nach Goppeln umzusetzen und für die Ortsfeuerwehr Bannewitz ein HLF 20/16 mit
Fördermitteln zu beschaffen. In Vergangenheit gab es bei dem LF 8/6 Gewichtsprobleme mit der Unterbringung der
notwendigen Ausrüstung für die technische Hilfeleistung. Teile der Beladung sind zur Zeit auf dem TLF 16/25 und dem
Gerätewagen untergebracht. Die vorhandene Ausrüstung für die technische Hilfeleistung wird nicht neu beschafft, sondern vom
LF 8/6 entnommen und auf dem HLF 20/16 verlastet. Die Ortsfeuerwehr Goppeln erhält somit ein gebrauchtes, aber in
Anbetracht des Zustandes ein sehr gut erhaltenes Löschgruppenfahrzeug.
In der letzten Sitzung des Jahres 2008 erfolgte vom Gemeinderat der Beschluss über die Auftragsvergabe für das
Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) für die FF Bannewitz. Den Zuschlag erhielt die Firma Schlingmann. Nach Einhaltung der
notwenigen Widerspruchsfristen konnte der Auftrag im Januar dann auch auf dem schriftlichen Weg erteilt werden. Bei dem
Fahrzeug handelt es sich um ein HLF 20/16 auf einem Fahrgestell MAN 13.280 4x4 BL. Für eine bessere Lastverteilung wurde
ein Radstand von 4250 mm gewählt. Als Getriebe steht eine automatisiertes 12-Gang ZF Getriebe zur Verfügung. Weiterhin
hat das Fahrgestell an der Hinterachse eine Luftfederung. Der Aufbaugrundrahmen und das Aufbaugerippe wird aus
Edelstahlprofilen gefertigt. Bedingt durch den verlängerten Radstand können die beiden vorderen Geräteräume größer gestaltet
werden. Eine optimalere Lagerung der Beladung ist somit möglich. Das Fahrzeug hat weiterhin einen vergrößerten
Wassertank von 2000 Liter und eine Schaumdruckzumischanlage. Die Aufbauhöhe ist identisch mit der Fahrerhaushöhe,
sodass dadurch die in den Dachkästen verlastete Beladung jetzt in den Geräteräumen untergebracht werden kann.
Im Februar erfolgte ein persönlicher Erfahrungsaustausch mit der Feuerwehr Schrobenhausen
(www.feuerwehr-schrobenhausen.de). Ein fast baugleiches Fahrzeug wurde hier 2008 angeschafft. Bedanken möchte ich mich
beim Kommandanten Manfred Irrenhauser-Kress und dem stellvertretenden Kommandanten Ralf Schlingmann. In Bezug für
die Aufteilung bzw. Gestaltung der Geräteräume gab es hierbei sehr gute Informationen und vor allem auch die
entsprechenden praktische Erfahrungen aus dem Einsatzgeschehen. (Text: Thomas Börner)

 Bild vom Fahrgestell  Fahrerhausverlängung  mit langer Kabine  Bild vom Aufbau

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