Sonntag, 24. Oktober 2021

die persönliche Schutzausrüstung:

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Ausrüstung für den Brandeinsatz:
Die mehrlagigen Feuerwehrüberjacke & -hose nach HuPF haben Nässesperre und Schutz vor Stichflammenbildung.
Sie bieten auch für andere Gefahren einen guten Grundschutz, wie z.B. mechanische Verletzungen, Kälte oder versehentlichen Kontakt mit Chemikalien.
Feuerwehrhandschuhe aus so genannten Aramidfasern und anderen Materialien werden vorwiegend zum Atemschutzeinsatz verwendet.
Diese Handschuhe sind auf ihr Schrumpfverhalten bei Flammeneinwirkung getestet wurden.
An dem Feuerwehrhelm ist ein Nackenschutz befestigt, der aus verschiedenen Materialien bestehen kann und durch
Herunterhängen den Jackenkragen überdeckt. Helme sind mit einem Gesichtsschutz ausgerüstet.
Die Grundanforderung für Feuerwehrstiefel sind Durchtrittsicherheit  und Antistatik, geprüft auf ihr Verhalten bei Kontaktwärme, Strahlungswärme und
direkter Beflammung.

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Ausrüstung für den Hilfeleistungseinsatz:
Eine Feuerwehrjacke und die einlagige Feuerwehrhose sind für Übungen und Einsätze außerhalb des Bereiches einer möglichen Stichflammenbildung vorgesehen. Sie können für den Übungsdienst, Einsätze zur Technischen Hilfeleistung und einfachen Brandbekämpfung im Außenbereich und bei intensiver Sonnenstrahlung und sommerlicher Hitze eingesetzt werden.
Feuerwehrhandschuhe aus Leder sind für die meisten Feuerwehrtätigkeiten ausreichend.
Fünffinger-Lederhandschuhe erlauben ein hohes Tastgefühl und sind aufgrund ihrer guten Nahtanordnung zum Tragen von Lasten und für viele Tätigkeiten gut geeignet. Sie bieten eine relativ hohe mechanische Beständigkeit.

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Ausrüstung für den Atemschutzeinsatz:
Enthält die Umgebungsluft zu wenig Sauerstoff oder sind Atemgifte vorhanden, geht die Feuerwehr mit Atemschutzgeräten zum Beispiel zur Brandbekämpfung vor.
Aufgrund der begrenzten Luftmenge, bleibt nur eine Einsatzzeit von 20-25 Minuten. Um Atemschutzgeräteträger zu sein, bedarf es einer gesonderten Ausbildung und
absoluter körperlicher Fitness. Die Grundlage für die Ausbildung legt die ärztliche Untersuchung G26. Alle zwei Jahre muss jeder PA-Träger seinen esundheitscheck
wiederholen. Nur bei wer diesen Test ohne Komplikationen besteht ist soweit körperlich fit, um die Anstrengungen unter PA zu meistern. Des weiteren muss nach gesetzlicher Vorschrift, jeder PA-Träger einmal jährlich auf der Atemschutzübungsstrecke bestehen.

schnittschutz

Ausrüstung für Kettensägearbeiten:
Eine Schnittschutzhose ist für Arbeiten mit der Kettensäge und soll vor Verletzungen im Beinbereich schützen. An den am meisten gefährdeten Stellen ist eine Schicht aus lose verwebten, sehr langen, feinen, reissfesten Fäden eingearbeitet bzw. nur eingelegt. Bei Berührung zerschneidet die Kette der Kettensäge den Oberstoff und nimmt aus der Schutzschicht die Fäden auf, die sich dann um das Antriebsrad der Kettensäge wickeln und die Maschine in Sekundenbruchteilen blockieren. Neben der Schnittschutzhose wird immer auch ein Forstschutzhelm getragen. Dieser verfügt über einen Gehörschutz und ein spezielles Visier als Augenschutz.

hitzeschutz

Ausrüstung für den Hitzeschutz:
Bei der Hitzeschutzkleidung wird zwischen einem Typ Iund einem Typ II unterschieden. Während der Typ I nur
ein Überwurf-Poncho ist, besteht der Typ II aus einem kompletten Anzug.
Der Typ I wird bei Bränden eingesetzt werden wo die normale Einsatzkleidung einen noch ausreichenden Schutz bietet, jedoch für Kopf, Hals und
Hände eine Verletzungsgefahr durch Strahlungswärme besteht.
Der Hitzeschutzanzug dient in Verbindung mit dem umluftunabhängigen Atemschutzgerät als
Schutzbekleidung kurzzeitig gegen Strahlungswärme, Stichflammen. Alle Anzugteile bestehen aus einer reflektierenden und wärmefesten, asbestfreien
Außenhaut und einer entsprechenden wärme absorbierenden Polsterung. Trotzdem steigt bei Einsätzen die Temperatur im inneren des Anzugs stetig an. Daher ist
die Einsatzdauer in diesem Anzug stark begrenzt, um den Feuerwehrkameraden nicht zu stark zu belasten.

hoehn

Ausrüstung für den absturtzgefährdeten Bereich:
Zur Ausrüstung Absturtzsicherung gehören: Brust-Sitzgurtkombinationen, Kletter-Schutzhandschuhe ohne Fingerkuppen, Bergsteigerschutzhelm, Bandschlingen, Karabiner mit Verschlusssicherung, Dynamikseil 60m, Seilklemmen, Rettungsdreieck mit Brustgurt, Sicherungs- und Rettungssytem Rollgliss®.

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