Am vergangenen Wochenende führte die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit den Ortsfeuerwehren und weiteren Beteiligten eine umfassende Blackout-Übung durch. Ziel war es, die Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte bei einem länger andauernden, deutschlandweiten Stromausfall realitätsnah zu erproben.
Bereits am Freitag erfolgte die Einberufung des Stabes SAE (Stab für Außergewöhnliche Ereignisse) nach dem angenommenen Eintritt eines flächendeckenden Stromausfalls. Parallel dazu wurden die Ortsfeuerwehren alarmiert, um die Einsatzbereitschaft herzustellen und erste kleinere Einsätze zu übernehmen. Im weiteren Verlauf wurden Abläufe für mögliche Folgeschichten sowie die Einsatzplanung für mehrere fiktive Tage vorbereitet und abgestimmt.
Am Samstagmorgen wurde die Übung mit einem Ausbildungstag der Feuerwehr fortgesetzt. Neben theoretischen Inhalten stand am Vormittag eine praktische Einsatzübung im Mittelpunkt, bei der verschiedene Szenarien unter erschwerten Bedingungen abgearbeitet wurden.
Nach der Mittagspause warteten weitere angenommene Einsatzlagen auf die Feuerwehr und alle beteiligten Kräfte. Dabei standen insbesondere Kommunikation, Koordination und das gemeinsame Handeln im Krisenfall im Fokus. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Abschlussübung, bei der die zuvor erarbeiteten Abläufe nochmals zusammengeführt und praktisch umgesetzt wurden.
Die Übung zeigte eindrucksvoll die hohe Einsatzbereitschaft und das gute Zusammenspiel aller Beteiligten. Gleichzeitig konnten wichtige Erkenntnisse für zukünftige Einsatzlagen gewonnen und bestehende Abläufe weiter verbessert werden.
Vielen Dank an alle Beteiligte, Helfer, Statisten und vor allem an die Organisatoren welche bei dieser Übung mitgewirkt haben!
